Herman, Tamagotchi der 70ger und 80ger

Hermann Kuchen

Ein Kuchen aus Hermann Teig – Wikimedia Commons, Wildfeuer, CC-BY-SA

„So wie der Kettenbriefkuchen!“ sagte meine Frau. Ich runzelte die Stirn, „Kettenbriefkuchen?“, was sollte das denn sein? 30 Sekunden google später…

Wer erinnert sich nicht an die Tamagotchis Ende der 90er? Zwanzig Jahre später erfahre ich nun also gerade, dass es sowas ähnliches viel früher schon mal gab. Aber irgendwie analog und irgendwie auch als Kettenbrief, denn diese ‚analogen Tamagotchis‘ bekommen durch Fütterung tatsächlich Nachwuchs. Und sie hatten noch einen weiteren Riesenvorteil: Man kann sie in den Ofen stecken und hinterher einfach essen, wenn man die Nase voll davon hat.

Die Rede ist vom Herman-Teig, auch Glückskuchen oder Vatikan-Kuchen genannt. Ein Sauerteig-Ansatz, der über ein paar Tage stehen muss und sich teilen und weitergeben lässt. Rezepte gibt es im Internet zu Hauf und irgendwie glaube ich, muss ich die Sache mal irgendwann ausprobieren.

Spätestens, wenn meine noch nicht vorhandenen Kinder in die Grundschule kommen, denn in meiner Grundschulzeit gab es das nicht. Zumindest nicht in meinem Freundeskreis. Dringend Zeit das wieder mal zu machen!

apw

Axel ist Elektrotechniker in Forschung, Planung und Fertigung. Er schreibt über Spiele, Hörspiele, Technik, Geocaching und vieles weitere.

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